Der Regionalverkehr auf der alten Hauensteinstrecke im Homburgertal ist schon seit Jahren von der Stilllegung bedroht.
Das Problem ist, dass die Züge ausserhalb der Pendlerzeiten nur schwach besetzt sind und die Strecke deshalb einen sehr niedrigen
Kostendeckungsgrad aufweist.
Seit einigen Jahren gibt es die Idee, die S-Bahn-Züge auf der defizitären Strecke mittels eines Dampfzuges zu führen. Damit
verspricht man sich höhere Fahrgastzahlen, da neben der einheimischen Bevölkerung auch Touristen die Bahn benützen würden.
Zwischen dem 26. September und dem 11. Oktober 2009 wurde ein Versuchsbetrieb mit einem Dampfzug durchgeführt, der täglich
zweimal zwischen Olten und Sissach nach Fahrplan pendelte. Die elektrischen Züge des "Läufelfingerli" verkehrten gleichzeitig
fahrplanmässig. Ziel dieser Übung war es, das Potenzial eines Dampfzuges auf der betreffenden Strecke zu eruieren. Das Ergebnis
war durchaus positiv; es benutzen mehr Reisende als erwartet die Dampfzüge. Im Einsatz war jeweils die ölgefeuerte Dampflok
52 8055.
Am 11. Oktober 2009 war ich an der alten Hauensteinstrecke unterwegs, um den Dampfzug zu fotografieren.
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In Olten musste die Lok an das andere Ende des Zuges gehängt werden. Auf den Bildern unten ist die 52 8055 während den Rangierfahrten zu sehen.
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