Die Ae 4/7 10997 am 7. September 2002 als Vorspann vor einer Mikado bei Wassen am Gotthard unterwegs.
Technische Daten
| Bahnverwaltung: | SBB CFF FFS |
| Baujahr: | 1927 - 1934 |
| Länge über Puffer: | 16.76 m |
| Gewicht: | 120 t |
| Leistung: | 2300 kW / 3120 PS |
| Höchstgeschwindigkeit: | 100 km/h |
| Betriebsnummern: | 10901 - 11027 |
In den 1920er Jahren erwachte bei den SBB das Bedürfnis nach schnellen, kräftigen Lokomotiven für die Beförderung der Züge im Flachland. Von den bestehenden Lokomotiven hatte vor allem die Ae 3/6 I überzeugt und so war es kein Wunder, dass sich die SBB eine Weiterentwicklung dieser Maschine wünschten.
So entstand die Ae 4/7, quasi eine um eine Triebachse verlängerte und somit stärkere Ausgabe der Ae 3/6 I. Die mechanische Konstruktion der Maschine wurde von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik Winterthur (SLM) übernommen, der elektrische Teil wurde je nach Lok von der Brown Boveri und Co (BBC), von der Maschinenfabrik Oerlikon (MFO) oder von der Société anonym Atelier de Sécheron (SAAS) gebaut. Allen Loks gemeinsam war, dass sie den bewährten Buchli-Antrieb erhielten. Vereinfacht gesagt wird bei diesem Antriebssystem die Drehbewegung des Motors von einem kleinen Zahnrad auf ein grosses Zahnrad auf der einen Seite jeder Triebachse übertragen. Weil dabei nur auf der einen Seite der Lok der Antrieb zu sehen ist, handelt es sich hierbei um einen asymmetrischen Antrieb. Die andere Seite wurde Apparateseite genannt.Mehrere Maschinen des Typs Ae 4/7 sind als Museumsfahrzeuge erhalten geblieben und erfreuen auf gelegentlichen Nostalgiefahrten Jung und Alt.